Drei Gründe warum Sie sich bei Ihrer Content-Strategie nicht auf PDF-Dateien verlassen sollten

Geschrieben von Inês Pimentel am 22/08/17

Zur technischen Kommunikation zählen alle Inhalte, die mit der Erstellung und Veröffentlichung unterstützender Produktinformationen zusammenhängen. Die Produktdokumentation soll Nutzern, Partnern, Zulieferern, Installateuren und Kunden eine Hilfe sein — trotzdem ist sie nicht immer anwenderfreundlich! Ein immersives und personalisiertes Erlebnis für alle potenziellen Endnutzer ist aktuell mit die größte Herausforderung für Marketers.

Oft sind Produktinformationen auf verschiedene PDF-Dateien verteilt, die man auf der Website herunterladen kann. PDFs haben zwar viele Vorteile hinsichtlich Layout und Formatierung, sind aber eigentlich ideal zum Ausdrucken, nicht zum Lesen am Bildschirm geeignet: Das ist einem guten Nutzererlebnis eher abträglich.

 

1. Unzureichende Suchfunktion

Wer auf einer Unternehmenswebsite oder über eine Suchmaschine nach Informationen sucht, der erhält die gesamte PDF als Suchergebnis. Benutzer müssen anschließend mehrere Seiten durchsuchen, bevor sie genau die Informationen finden, die sie benötigen.

Um Informationen online so anzeigen zu können, dass die zentralen Aussagen rasch erfasst werden können, brauchen Nutzer einfache Formate. So müssen sie nicht mühsam Präsentationen durchsuchen, die für den Druck optimiert sind, nicht für die Interaktion. Statt z. B. ein ganzes Produkthandbuch im PDF-Format online zu stellen, sollten Sie den Inhalt lieber in ein durchsuchbares informationsfreundliches Format konvertieren.

 

2. Verschiedene Benutzeroberflächen

Weil PDF kein Standardformat für Websites ist, muss der Nutzer von der Download-Seite auf ein PDF-Dokument wechseln. Das wirkt sich unter Umständen störend auf das Benutzererlebnis aus. Außerdem sind diese Dokumente normalerweise nicht in die Hauptwebsite integriert, sodass der Nutzer eine andere Benutzeroberfläche mit u. U. abweichenden Steuerbefehlen verwenden muss. Auch das beeinträchtigt die Nutzerfreundlichkeit. Wenn das PDF-Dokument nicht mehr gebraucht wird, schließen Nutzer oft das ganze Fenster, statt auf Zurück zu klicken. So geht der ganze Navigationsverlauf verloren.

 

3. Inkonsistenzen bei der Navigation

In PDF-Dokumenten sind keine Navigationsleisten oder anderen Funktionen vorhanden, mit denen man einfach vor und zurück navigieren und so auch wieder auf den Rest der Website zugreifen kann. Da der Inhalt von PDF-Dateien für DIN A4-Formate optimiert ist, ist die grafische Gestaltung der Dokumente für Nutzer oft unübersichtlich. Auch komprimiert sind PDF-Dateien mit HD-Bildern oft sehr groß und es dauert sehr lange sie zu laden bzw. herunterzuladen.

Auf mobilen Geräten vergrößert sich dieses Problem zusätzlich. Verschiedene Betriebssysteme bieten jeweils unterschiedliche Unterstützung für PDFs an: Manchmal werden sie direkt in einem Browser-Fenster geöffnet, manchmal wird automatisch ein Download gestartet. Möchten Nutzer die Datei dann später wiederfinden, gestaltet sich die Suche nach dem Download-Ordner unter Umständen schwierig.

 

Zur technischen Kommunikation zählen alle Inhalte, die mit der Erstellung und Veröffentlichung unterstützender Produktinformationen zusammenhängen. 

Fazit

Gedruckte Handbücher und elektronische Hilfsdateien haben sicherlich immer noch ihre Daseinsberechtigung. Die zunehmende Verbreitung von Multimedia-Geräten und digitalen Gadgets trägt jedoch dazu bei, dass Kunden heutzutage Inhalte fordern, die auf den Kanal und das Format ihrer Wahl zugeschnitten sind.

Dank der Integration von Erstellung und Management des Pre-Sales- sowie Post-Sales-Contents in ein gemeinsames Repository schaffen Sie in Ihrem Unternehmen eine zentrale Content-Strategie und -Pipeline. Mit dieser unternehmensweiten Lösung werden Technik- und Marketingteams vernetzt, Content und Design sowie Veröffentlichung und Terminologie (u.a.m.) aufeinander abgestimmt und die Möglichkeiten zum Teilen und Wiederverwenden von Inhalten maximiert.  Neben all dem wird zudem auch das Feedback von Nutzern erfasst, sodass ein nahtloses und konsistentes Nutzererlebnis garantiert wird, das den Absatz steigert und die Kundenzufriedenheit erhöht.


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Thema: Content Management, User Experience






Inês Pimentel

Geschrieben von Inês Pimentel

Inês Pimentel is Content Manager at AMPLEXOR International and based in Lisbon. With broad experience in marketing and communication in tech, service and associative contexts, Inês joined AMPLEXOR in 2016 and specializes in marketing content for digital experience and enterprise collaboration solutions. She's certified by HubSpot in Inbound Marketing and Content Marketing.

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