3 Lektionen vom OpenText AppWorks-Hackathon

    Wir nehmen Sie mit zu unserem atemberaubenden internationalen Hackathon im niederländischen Eindhoven. Finden Sie heraus, welche Superkräfte wir bei dem eintägigen Event auf OpenText Appworks entwickelt haben.

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    Wir bei Amplexor sind der Meinung: Lernen muss Spaß machen. Genau deshalb haben wir vor Kurzem einen internationalen eintägigen Hackathon ausgetragen. Ziel war die Erkundung von AppWorks, der neuen Low-Code-Plattform von OpenText.

    AppWorks konzentriert sich auf Anwendungsfälle, bei denen dynamisches Fallmanagement auf Prozessanforderungen abzustimmen ist. Die Plattform bietet Komponenten zur Digitalisierung, Prozessautomatisierung und organisierten Interaktion in Business-Anwendungen. Da es sich bei OpenText um eine Low-Code-Plattform handelt, ist das System wie gemacht für einen Hackathon. Bei Events dieser Art geht es darum, innerhalb kürzester Zeit vollständige Anwendungen zu entwickeln.

    Der Startpunkt des Hackathons war ein reales Fallbeispiel: Das Ziel war, innerhalb nur eines Tages eine möglichst umfassende Anwendung zur Einschulung von Mitarbeitern zu erstellen. Wir haben fünf Teams ins Rennen geschickt, die jeweils aus Mitgliedern verschiedener Kompetenzbereiche bestanden. In den Teams mussten also Geschäftsberater mit AppWorks-Experten an einem Strang ziehen.

    Möchten Sie wissen, was wir dabei über AppWorks gelernt haben? Sehen Sie sich die drei Lektionen unseres spannenden Hackathons an!

    1. Low-Code-Lösungen sind schnell, aber nicht einfach

    Der Trend auf dem Softwaremarkt geht eindeutig hin zur Low-Code-Plattform. Die einschlägigen Tools beschleunigen dabei definitiv den Entwicklungsprozess. Einfacher wird der Vorgang dadurch aber keineswegs. Wer mit AppWorks oder einer anderen Low-Code-Plattform eine seriöse Anwendung für ein Unternehmen bauen will, braucht tiefgehendes Fachwissen.

    AppWorks bietet um die 25 einsatzbereite Baublöcke – zur Entity- und Form-Modellierung, für Business-Regeln und zur Integration von Webdiensten. Für jeden dieser Bausteine gibt es eine große Bandbreite an Konfigurationsmöglichkeiten. Da verwundert es nicht, dass der AppWorks-Konfigurationsleitfaden ganze 1.100 Seiten stark ist.

    AppWorks verwendet Normen zur Prozessverbesserung, darunter BPMN (Business Process Model and Notation) und CMMN (Case Management Model and Notation). Erfahrene Geschäftsberater starten auf der Plattform also mit einem Vorsprung in die Entwicklung. Die beste Voraussetzung, um mit AppWorks erfolgreich zu sein, sind aber tiefgehende Produktkenntnisse und praktische Erfahrungen.

    2. Benutzerfreundlichkeit vom Start weg für Endbenutzer und App-Entwickler

    Unternehmensplattformen sind nicht gerade für ihre vorbildliche Benutzerfreundlichkeit bekannt. (Erinnern Sie sich an das letzte Mal, als Sie stirnrunzelnd vor einer SAP-Schnittstelle gesessen sind?)

    Umso mehr hat es uns gefreut, dass AppWorks sowohl für Endbenutzer als auch für Entwickler verhältnismäßig einfach zu bedienen ist.

    Für Endbenutzer wurde AppWorks voll auf Mobilgeräte eingestellt. Mit anderen Worten: Neben der traditionellen Desktop-Version bietet auch die Tablet-Variante eine tolle User Experience.

    Das Interface ist ebenfalls deutlich und gut aufgeräumt. Die Benutzerschnittstelle bietet die ganze Bandbreite nützlicher Funktionen wie Listen zum Filtern, Tabellen, Bilder etc. Als User hat man nie den Eindruck, dass die Low-Code-Optionen der Plattform die Anwendung einschränken. 

    Auch der Workspace für die Entwicklung wurde unlängst auf Vordermann gebracht. Die Aufgaben lassen sich jetzt mit nur wenigen Klicks ausführen. Dank der Low-Code-Funktionen kann der Entwickler nun Komponenten auf eine Seite ziehen und dort ablegen, um auf diesem Weg die Benutzerschnittstelle aufzubauen.

    Angenehm überrascht waren unsere Entwickler auch von der schnellen und reibungslosen Implementierung. Neue Funktionen lassen sich damit spielend leicht integrieren.

    3. AppWorks baut voll auf Agilität

    Der letzte Aspekt ist die Agilität der Plattform. Beim Hackathon haben unsere Teams den agilen Projektansatz verfolgt.

    Die Business Analysts füllten als Produkteigentümer den Product Backlog, während das Entwicklerteam die Backlog-Storys in App-Funktionen übertrug.

    Jede Stunde wurde der aktuelle Zustand der Anwendung in einer kurzen Demo präsentiert. Da innerhalb kurzer Zeit eine relativ komplette App entstehen sollte, konnten die Storys nicht komplett ausformuliert werden. In den Demoversion traten daher oft Funktionsprobleme oder Missverständnisse zu Tage.

    In diesen Situationen war die Flexibilität von AppWorks eine große Hilfe: Durch das Low-Code-Design konnte die App schnell nachkonfiguriert und neu erstellt werden. Wir sehen einen echten Mehrwert in der Anwendung unseres schnellen Arbeitsansatzes auf AppWorks-Projekte. Dieser Ansatz sieht eine direkte Feedback-Schleife vor. Der Prozess geht von der Zusammenstellung der Anforderungen über die Analyse bis zur Konfiguration der App und zum Test.

    Beim schnellen Entwicklungsansatz kann der Business Analyst die Anforderungen noch am Vormittag evaluieren. Der Technikexperte überträgt gleichzeitig 80 Prozent davon direkt in eine funktionierende Anwendung – die dann am Abend bereits als Demo-Version vorliegt und ein direktes Feedback ermöglicht. Alles an einem Tag! Die Methode wurde schon erfolgreich bei Documentum D2-Projekten angewendet. Auch bei AppWorks-Projekten kann sie zielführend sein.

     

    Veröffentlicht auf 14/11/19    Zuletzt aktualisiert am 14/11/19

    #Content Management, #Zusammenarbeit, #Softwareentwicklung, #CMS

    Über den Autor

    Tom Laureys is Solution Manager ECM at AMPLEXOR based in Belgium. For the past 10 years, Tom has been helping clients across industries find the right technology to effectively digitize their business processes and improve collaboration and productivity. His combination of strategic thinking and expertise in a range of platforms - from Alfresco and Documentum to SharePoint and Office 365 – grant him the capacity to capture new trends on the market and turn them into solutions for our customers.

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