Unsichtbar, aber effektiv: Ihre Website, achtfach optimiert

    Ihre Website punktet nicht wie erwartet – dabei haben Sie Ihr SERP-Abc gewisenhaft angewendet? Weniger offensichtliche Parameter werden oft vernachlässigt.

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    Selbst „alles“ über Websites zu wissen, ist schlichtweg unmöglich: Dafür verändern sich die Parameter viel zu schnell. Ein paar weniger bekannte – und umso wichtigere Stellschrauben – sollten Sie aber unbedingt kennen, damit Ihre Website gut ankommt; auch bei SERPs. Und das sind diese oft übersehene Faktoren:

    1. 1. Versteckte SEO-Features

      1. a. Robot.txt und Sitemaps zeigen den Crawlern der Suchmaschinen, wie Ihre Website aufgebaut ist, welche Teile häufig aktualisiert werden und welche für sie tabu sind.
      2. b. Strukturierte Daten helfen in Sachen SEO den Crawlern dabei, die Inhaltskategorien Ihrer Site besser zu verstehen. Bestenfalls können Sie in der Liste der Suchergebnisse dadurch mit Rich Snippets hervorstechen, verbunden mit dem damit möglichen „Platz null“.
        c.(Dauerhafte) Weiterleitungen: Sie haben Ihre Website umgebaut – und bestimmte Seiten sind jetzt woanders zu finden? Damit sollten Sie vorsichtig sein – und zumindest dauerhafte Weiterleitungen (301) einrichten, damit Ihre Besucher und die Crawler Ihre neu aufgestellten Seiten auch finden. Temporäre Weiterleitungen (302) sollten Sie – Sie ahnen es – nur vorübergehend benutzen.
    2. 2. Barrierefreiheit

    3. Ihre Website und Apps werden von den verschiedensten Menschen genutzt, in den unterschiedlichsten Situationen. Denken Sie an alternative Möglichkeiten der Interaktion, an farbenblinde Nutzer usw.

    1. 3. Browser-Icons und Favicons

    Wer eine Website professionell betreibt, definiert meistens ein Symbol für den Browser-Tab. Derzeit konfigurieren viele Browser Ihr Website-Symbol aber unterschiedlich. Achten Sie auch darauf, die Symbole und Gebrauchseigenschaften für alle Endgeräte richtig zu konfigurieren – dann präsentiert sich Ihre Marke einheitlich.
    Zum Beispiel können Sie für die Adresszeile in Android Chrome oder das Symbol beim Mac-Safari-Browser die Farbe auswählen.

    1. 4. Plan B: Ersatz für Javascript

    Eine geeignete Alternative ist nicht nur für Nutzer interessant, die Javascript deaktiviert haben – sondern auch als Ausweichlösung, falls die Skriptsprache einmal nicht funktioniert.
    Ich war schon oft froh, dass meine wichtigsten Navigationselemente zwar mit Javascript optimiert sind, aber nicht aber davon abhängen. Denn dann können die Besucher die Website weitestgehend auch ohne oder mit defektem Javascript nutzen.

    1. 5. Analyse-Tools​

    Die Frage, was wie getrackt werden soll, gehört ganz an den Anfang eines Projekts; zu oft wird diese Frage erst am Schluss gestellt. Und natürlich muss man die Daten dann auch regelmäßig auswerten, um die Qualität der Website sicherzustellen. Prüfen Sie zum Beispiel, wie viele Besuche auf der 404-Seite enden. Das zeigt Ihnen defekte Links.

    1. 6. Styleguide

    Einmal erstellte Websites wachsen meist organisch weiter. In einem Styleguide legen Sie alle Elemente Ihres Designs fest und erklären, was zu beachten ist – damit auch dazukommende Seiten klar der ursprünglichen Vision entsprechen. Stellen Sie den Styleguide digital zur Verfügung, für jedes Teammitglied und mit allen Instanzen der zu verwendenden Elemente und Komponenten.
    Es gibt verschiedenste Tools, um digitale Styleguides zu erstellen. Welcher Ansatz richtig ist, hängt von Ihren Vorgaben und Ihrem Team ab.

    1. 7. Fehlerprotokolle und Überwachung

      Treten technische Probleme auf, sind Log-Dateien ein guter Ausgangspunkt für die Ursachenforschung. Hat das für die Pflege der Website zuständige Team direkten Zugriff darauf, geht die Fehlerbehebung umso schneller. Besonders bei Firmen-Websites, in die vieles integriert ist, ist das Monitoring unbedingt eine lohnende Investition. Bei guter Konfiguration verfügen Sie damit über ein Frühwarnsystem für drohendes Ungemach. Ihr Team kann dann zügig eingreifen.
    1. 8. Leistungsoptimierung

    Wie erfolgreich Ihre Website ist, misst sich auch daran, wie schnell sie lädt. Die Bandbreite bei Endgeräten und Netzwerkqualität ist riesig; eine Website, die sich sowieso langsam aufbaut, kann so gänzlich nutzlos werden.
    Auf die Performance haben vor allem zwei Dinge Einfluss:


    Komprimierung
    Im Allgemeinen komprimiert das IT-Team seinen Code. Das reduziert die Dateigröße. In Kombination mit Tools wie Gzip zum Packen und Entpacken bleiben die Webseiten und zugehörigen Dateien dann so klein wie nur möglich. Ein spezieller Fall sind Bilder: Sie werden häufig von Nutzern oder Content-Redakteuren hochgeladen. Da muss man besonders darauf achten, sie automatisch oder manuell zu verkleinern.


    Caching
    Server-Caching verhindert, dass beim Besuch einer Website identische Aktionen wiederholt werden müssen. Gerade bei großen Webauftritten ist das unverzichtbar. Dann müssen nämlich nicht für jede Seite bei jedem Aufruf alle unveränderten Elemente neu heruntergeladen werden.

    Fazit

    Mit den oben genannten Tipps fahren Sie bereits gut – und für alles Weitere gilt: Sie müssen nicht alles selbst wissen. Im Gegenteil: Oft sind gerade die richtigen Partner der entscheidende Erfolgsfaktor. Ob Sie eine nachhaltige digitale Strategie brauchen, die richtige Infrastruktur oder einen starken Anschub für Ihre digitale Präsenz … wir sind für Sie da!

    Veröffentlicht auf    Zuletzt aktualisiert am 25/01/2021

    #Customer Experience, #SEO, #Web Development, #Kundenerfahrung, #Webentwicklung

    Über den Autor

    Wouter Lemoine is a Business Consultant at Amplexor, based in Belgium. As a creative generalist, he likes working on long-term goals and providing structure along the way. He picks up the roles of Functional Analyst, Product Owner and Scrum Master.

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