Upgrade auf AEM 6.5: Höhenflug ohne Tiefschläge

    Wenn Projektmanager und Entwickler eines fest in ihrer DNA eingegraben haben, dann das: eine tiefsitzende Furcht vor Upgrades. Aber bei AEM 6.5 ist die fehl am Platz!

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    Adobe Experience Manager 6.5 wartet mit einer langen Liste interessanter neuer Features für Marketing-Profis und Entwickler auf. Doch allen Verlockungen zum Trotz sind digital arbeitende Teams in der Regel wenig begeistert, wenn CMS-Upgrade-Projekte anstehen. Daher arbeiten AEM-Kunden nicht selten mit älteren Instanzen, zum Teil mit einem Rückstand von zwei Versionen oder mehr.  

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    Das ist auch bei Ihnen so? Keine Sorge. Amplexor hat über zehn Jahre Erfahrung als zertifizierter Adobe-Spezialist. Wir haben bereits unzähligen Kunden dabei geholfen, ihre Digital-Experience-Plattform auf den neuesten Stand zu bringen. Wenn Sie noch nicht wirklich überzeugt sind, dass die Zeit für ein Upgrade reif ist, lesen Sie hier, was Sie erwartet – inklusive einiger Verbesserungen, damit der Prozess reibungslos vonstatten geht.  

    1. 1. Upgrade-Musterdetektor 

    Mit AEM 6.4 kam der Upgrade-Musterdetektor. Damit finden Sie heraus, welche Teile der Umgebung im Upgrade-Prozess potenziell Probleme bereiten könnten – was Ihnen erlaubt, Ihre Ressourcen besser einzuplanen. Früher mussten Entwickler und Systemarchitekten häufig sozusagen im Blindflug agieren. 

    1. 2. Rückwärtskompatibilität 

    Generell wurde bei den neueren Versionen viel Wert auf die Rückwärtskompatibilität gelegt. Inzwischen gibt es einige Dienste in der AEM-Umgebung, die wahlweise im Kompatibilitäts- oder im upgegradeten Modus laufen können. Oft ist es auch möglich, neue Features parallel zu den alten zu nutzen, die sie eigentlich ersetzen. So kann man sich in Ruhe an das vollständige Upgrade und die Code-Basis mit den neuesten Funktionen herantasten. Adobe hat in den jüngsten Versionen seine Repository-Struktur geändert. Daher erweist sich die Rückwärtskompatibilität beim Upgrade auf AEM 6.5 als besonders nützlich. 

    1. 3. Bereit für die Cloud

    Adobe hat in den letzten Jahren massiv investiert, um AEM als Cloud-Dienst auszubauen. Jüngst erst hat das Unternehmen klargestellt, dass Adobe in diesem Weg die Zukunft sieht. Die On-Premise-Version wird nicht gleich verschwinden, doch werden wir in Zukunft ganz anders mit AEM arbeiten.  

    Es ist sehr wahrscheinlich, dass AEM 6.5 die letzte Version der On-Premise-Variante sein wird. Durchaus ein Meilenstein also. Zukünftige AEM-Produkte werden auf Grundlage dieser Version entwickelt werden, und durch die neue Form des Arbeitens wird es viel öfter kleine Upgrades geben als großer Releases. Mit der Zeit wird es durch die fortlaufende Verbesserung des Produkts immer kostspieliger werden, eine veraltete Version upzugraden. Kurzum: Jetzt ist die Zeit, sich für die Cloud bereitzumachen! 

    1. 4. Sicherer Support

    Auch die Organisation des Supports, wie Adobe ihn bietet, ist ein gutes Argument für ein möglichst rasches Upgrade. Es gibt, kurz gesagt, zwei Arten von Support. In den ersten drei Jahren gilt für das Produkt der Core Support. Wenn Sie danach kein Upgrade vornehmen, haben Sie zwei Optionen: Entweder wechseln Sie in den erweiterten Support-Modus – oder Sie erhalten gar keinen Support mehr. Im Klartext: Mehr Kosten – oder eben ein höheres Risiko. 

     Neben den neuen Features bietet AEM 6.5 zusätzlichen Support für Java 11 und führt dabei den Support für Java 8 weiter. So können Entwickler die Features der neuen Version nutzen, ohne gleich die gesamte Code-Basis überarbeiten zu müssen. 

    1. 5. Upgrade der zugrunde liegenden Architektur

    Mit dem Upgrade der AEM-Version können Sie auch die Technologien im Unterbau upgraden. Das ist sehr sinnvoll, denn viele dieser Technologien folgen eigenen Release-Zyklen – und auch die bieten mittlerweile neue Features, die Ihnen dann zur Verfügung stehen. Beispiele sind ACS Commons, Maven Bundler, externe Bibliotheken usw. 

    1. 6. Saubere Code-Basis

    Schließlich bietet ein Upgrade auch die Chance, einmal gründlich die Code-Basis und das Repository aufzuräumen. Das scheint zunächst nicht prioritär, aber speziell bei älteren Projekten kann es sich – mit Blick auf die Zukunft – durchaus bezahlt machen. Sind die Code-Basis und das Repository in Ordnung gebracht, ist jede zukünftige Entwicklung einfacher. Und neue Mitarbeiter können sich schneller in die Umgebung einarbeiten. 

    Ich hoffe, meine Argumente haben Sie zum Nachdenken angeregt: Machen Sie das AEM-Upgrade zu Ihrem nächsten Projekt. Ihre Website wird es Ihnen danken, Ihre Entwickler auch – und vor allem Ihre internen und externen Nutzer! Für den kompletten Überblick haben wir noch mehr Informationen zum Thema für Sie: Über die vier zentralen Innovationen, die AEM 6.5 bietet, wie Sie die AEM Core Components am besten nutzen und die Leistung Ihrer AEM-basierten Website weiter optimieren können. 

    Sie sind noch nicht bereit für den Sprung ins kalte Wasser? Wie wäre es mit einer persönlichen AEM-6.5-Demo mit unseren Experten?

    Veröffentlicht auf    Zuletzt aktualisiert am 07/08/2020

    #Adobe, #Customer Experience, #Content Management

    Über den Autor

    Tim Melotte is an AEM consultant at Amplexor Belgium. He started his Amplexor career with an AEM bootcamp in 2017. Since then he worked as an AEM consultant for various customers, working with AEM, AEM Forms and Adobe Campaign Standard.

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